Die Geschichte des BTG

Mit der Zusammenführung der Kollegschulen und Berufsschulen zu den neuen Berufskollegs war eine Änderung des Schulnamens im Schuljahr 1998/99 notwendig geworden. Unsere Schule trug bis dahin den Namen des Pädagogen Georg Kerschensteiner (1854 - 1932), der den Begriff der Arbeitsschule prägte und den Grundstein zur Theorie und Praxis des Arbeitsprinzips im Unterricht zur Berufsbildung legte.

 

 

Der preußische Minister für Handel und Gewerbe führte 1908 die Schulpflicht für alle in gewerblichen Betrieben beschäftigten Jugendlichen ein und beauftragte die Gemeinden mit der Durchführung dieser Aufgabe. Nach einem von der Stadtverwaltung aufgestellten Organisationsplan, der im März 1909 durch den Minister genehmigt und durch das am 12. Juli 1909 vom Bezirksausschuß genehmigte Ortsgesetz Rechtskraft erlangte, wurden die in den einzelnen Stadtgemeinden bestehenden Innungs- und Fortbildungsschulen zu der neuen Schule vereinigt, die später den Namen „Gewerbeschule“ erhielt.

 

In den zwanziger Jahren hatte die Schülerzahl der Gewerbeschule die Zahl 5000 weit überschritten, sodass sich die Schulverwaltung mit dem Gedanken trug, die Schule in zwei Systeme zu teilen. Diese Trennung wurde am 1. Juli 1929 vollzogen, nachdem die Zusammenlegung der Städte Gelsenkirchen, Buer und Horst zu der neuen Großstadt „Gelsenkirchen“ abgeschlossen war.

Die neue Schule erhielt den Namen „Industrieschule“ und übernahm die Aus- und Weiterbildung der freiwilligen Förderklassen für die Belange der Industrie. Die Gewerbeschule wurde unter Beibehaltung ihres Namens in eine Berufsschule des Handwerks umgebildet.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gewerbe- und Industrieschulen wieder zu einem System, der „Gewerblichen Unterrichtsanstalt“, vereinigt. Zur Entlastung wurde 1946 die weibliche Abteilung als „Frauenbildungsanstalt“ aus dem Verband der Gewerblichen Unterrichtsanstalt herausgelöst. Es folgten 1957 die „Bauberufsschule“, die später den Namen „Georg-Kerschensteiner-Schule“ trug, 1959 die „Metallberufsschule“ und ebenfalls 1959 die „Berufsschule für Bekleidung und Nahrung“.

 

Im Zuge der Neuorganisation des beruflichen Schulwesens wurden die „Metallberufsschule“ und die „Georg-Kerschensteiner-Schule“ mit Beginn des Schuljahres 1995/96 zu einem System, der „Georg-Kerschensteiner-Schule“, vereinigt.

 

Seit Dezember 1998 trägt unsere Schule den Namen „Berufskolleg für Technik und Gestaltung“.

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