Einen Kooperationsvertrag für IT-Projekte unterzeichneten  Gelsenwasser-Vorstand Henning B. Deters, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule) und Oberstudiendirektor Uwe Krakau (Schulleiter Berufskolleg für Technik und Gestaltung). Studiendirektor Detlef Sielaff hatte den Vertragsabschluss inhaltlich vorbereitet. 

 

Frische Bits für Blau-Grün 

Vorstand Henning B. Deters (Gelsenwasser AG) erwartet von der Zusammenarbeit mit Hochschule und Berufskolleg  junge Ideen, die dem Unternehmen neuartige Kommunikationswege eröffnen. Denn junge Menschen unter 25 Jahren denken und arbeiten anders - sie sind "Digital Natives", also bereits mit IT und Internet aufgewachsen.  Derzeit bietet  die Westfälische Hochschule (WH)  mit dem Projekt "Ouvert" einen Dienst an, der WhatsApp ähnelt und von Gelsenwasser Mitarbeitern gern zur internen Informationsweitergabe genutzt wird. Diese Plattform soll in der Praxis ausgebaut werden und zum Beispiel Datenschutzprobleme berücksichtigen, die in vielen deutschen Betrieben zur Ablehnung von WhatsApp als betrieblicher Anwendung führen. Professor Dr. Norbert Pohlmann leitet die WH-Projektgruppe. 

Im Bild unten von links nach rechts: Schulleiter Uwe Krakau, Gelsenwasser Vorstand Henning R. Deters, Präsident der Westfälischen Hochschule Prof. Dr. Kriegesmann; im Bild stehend: Heidrun Becker (Öffentlichkeitsarbeit Gelsenwasser AG), Stefan Hohe (Abteilungsleiter Projektentwicklung), Thomas Nieschwitz (studentische Aushilfskraft Gelsenwasser), IT-Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Katrin Becker (Werkstudentin bei Gelsenwasser), Detlef Sielaff (Abteilungsleiter IT am BTG)

Das Berufskolleg für Technik und Gestaltung  will ein Projekt-Ideen-Tool mit Moodle realisieren. Detlef Sielaff nennt als Hauptzielgruppe der Projekte den Bildungszweig Informationstechnische/r Assistent/in mit Ziel Abitur oder Fachhochschulreife. 

 

Motivation durch Praxis

Schulleiter Uwe Krakau sieht den besonderen Nutzen darin, dass Projekte für die betriebliche Praxis bei Schülern und Schülerinnen einen besonders hohen Motivationsfaktor haben. Außerdem können sie Kontakte zu einem Großbetrieb knüpfen, der in der Emscher-Lippe-Region fest verankert ist. 

 

Ausbau der Beziehungen zur WH

Mit der Westfälischen Hochschule kooperiert das BTG bereits seit Jahren mit den Talent-Scouts und in den dualen Studiengängen Elektro- und Maschinenbautechnik.  Über die Erweiterung des dualen Studiums  durch Hinzunahme des Bereichs Informationstechnik denkt die WH laut ihrem Präsidenten Kriegesmann derzeit nach. Uwe Krakau: "Duale Studiengänge bieten jungen Menschen deutlich mehr Sicherheit bei ihrer beruflichen Planung. Hinzu kommt, dass Praxisorientierung eine hohe Attraktivität hat. Die Ausbildung zum Fachinformatiker am BTG würde dadurch weiter gestärkt."

 

S. Jeske, BTG, 14.09.2016

 

 

 

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com