Ein neues Smartphone gilt als chic. Muss es jedoch ständig das neueste Modell sein? Während der Projektwoche Nachhaltigkeit  erfuhren Informationstechnische Assistenten (CI12V1) des BTG Gelsenkirchen viel über Umweltaspekte des Handys. 

  

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Die Dozenten Anne-Kathrin Krauel (German African Partnership.org) und Stefan Kunterding waren Anfang Februar extra aus Potsdam für zwei Tage angereist, um hierüber zu berichten. Locker aufbereitet war das Wissenspaket und in Gruppenarbeiten konnten sich die Schüler informieren über Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau sowie der Entsorgung der Geräte. Leidtragende sind oft Menschen, die  in Afrika leben, wo die Rohstoffe gewonnen werden und auch - oft unsachgemäß - entsorgt werden.

 

 Modulare Smartphones  als Lösung

Dass Komponenten von Handys mittlerweile auch im Handel erhältlich sind, ist für IT-Assistenten eine wichtige Information.  Als Fachleute sind sie in der Lage passende Komponenten herauszusuchen aus dem Händlerangebot und ein neuartiges Gerät zu konfigurieren. Für Nichtfachleute ist jedoch die Marktstrategie der Handy-Hersteller ein großes Problem. Denn in den meisten Fällen sind bei brandaktuellen Marken-Geräten nicht einmal mehr die Akkus austauschbar, sodass der Verbraucher schnell den Anreiz erhält sich wieder ein neues Gerät zu besorgen. Und das alte wegwirft???

 

Repaircafés entstehen überall 

 Momentan findet in vielen Städten ein Umdenken statt. Warum immer nur wegwerfen, wenn man Elektrogeräte auch reparieren kann? Oft sind es gut ausgebildete Senioren, die in Repaircafés den Besuchern die Gelegenheit  geben, einfach ihr kaputtes Kleingerät abzugeben. Viele Defekte sind aus Sicht des Fachmannes Lappalien, die man mit dem nötigen Werkzeug sowie Material wieder einsatzbereit machen kann. Elektrotechnik-Lehrer Detlef Gleim und Berufsschulpfarrerin Heidi Blessenohl begleiteten die Schüler.  

 

Projektwoche Nachhaltigkeit am BTG 

Organisatorin der Projektwoche am Berufskolleg für Technik und Gestaltung war Lehrerin Heidi Blessenohl, verantwortlich für das Qualitätssiegel "Nachhaltige Schule". Die Stadt Gelsenkirchen hat eine Agenda 2030 mit nachhaltigen Umweltzielen aufgestellt. Wir danken Heidi Blessenohl für ihr umfangreiches Engagement sowie allen Beteiligten!

Fotos und Text: S. Jeske, BTG

 

 

 

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