Gastgeber einer Cyber-Sicherheitskonferenz mit internationalen Partnern war das BTG am 7. März 2018. Die Jahrgangsstufen 12 und 13 der Informationstechnischen Assistenten und des Technischen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften konnten an der englischsprachigen Konferenz des IAT (Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule) teilnehmen. Englischlehrerin Anja Kirch und Ileana Hamburg vom IAT organisierten die Konferenz im Rahmen des Erasmus+ Projektes mit Teilnehmern aus der Türkei, Großbritannien, Spanien, Portugal und Italien.

Schulleiter Uwe Krakau und Abteilungsleiterin Annegret Schumacher begrüßten die Teilnehmer.

  

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Neues Unterrichtsmodul Cyber Security an Schulen

Projektkoordinator Ali Gökdemir dem Technischen Gymnasium Zonguldak Mesleki ve Teknik Anadolu Lisesi (Istanbul) griff das Beispiel Hacking auf, um in die Thematik einzuführen. Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren sind zu einem hohen Prozentsatz diejenigen, die hacken. Sinnvoll sei es daher in den europäischen Bildungssystemen das Thema Cyber Security zu behandeln und die Jugendlichen über die juristischen Folgen zu informieren oder die Gefahr Opfer zu werden zu verringern.  Bisher wurde dies in den europäischen Bildungssystemen nicht oder kaum unterrichtet. Die Projektgruppe entwickelt zurzeit Module, mit denen sich Jugendliche weiterbilden und eine Art Internet-Sicherheitsführerschein erwerben können. 

 

Mehr Informationen zum Internet-Sicherheitszertifikat kann man unter folgendem Link abrufen:

 

 

Ddos Attacks bekämpfen wie ein Ninja

Dr. Indrachapa Bandara vom Department of Continuing Education der University of Oxford hielt den zweiten Vortrag mit dem Titel „Cyber Security: Understanding DDos attacks and how to prevent them“.  Er vermittelte einen lebhaften Einblick in die Funktionsweise und Systematik von Netzwerkangriffen, die verhindert werden können, wenn man Gegenmittel findet: „Thinking like a hacker, defending like a ninja“.

 

 

Wie denken Hacker?

Abschließend zeigte Dr. Daniel Hamburg, Segment Manager Cyber Security Testing Services des TÜV Rheinland, anschaulich wie ein Hacker vorgeht. Hacker wollen Daten aus einem System ausspähen. Ziel seines anschaulichen Vortrags war die Sensibilisierung für Datensicherheit. Hierzu benötigt man gute Kenntnisse über die Vorgehensweisen von Hackern, um eigene oder Firmen-Daten besser zu schützen. Besonders einfach ist das Leben des Hackers, wenn ein Administrator in einer Firma seine berufliche Funktion und Hobbys in sozialen Netzwerken (Xing, LinkedIn oder Facebook) veröffentlicht. Die Hacker haben dann möglicherweise Infos über die Firmenzugehörigkeit und stellen dem Opfer anschließend Fallen. Wer am Arbeitsplatz in einem nicht sicheren Webshop surft und dort etwas Interessantes anklickt, wird schnell zum Opfer, wenn hinter dem Link eine Verbindung zum Hacker steckt. Ein Mausklick genügt und schon holt er sich den Hacker ins System. Lange Passwörter mit Buchstaben-, Sonderzeichen- und Zahlenkombinationen können schützen. Außerdem sollten Passwörter in regelmäßigen zeitlichen Abständen gewechselt werden. 

 

 

Dank

Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns für den interessanten und gelungenen Vormittag bei Fr. Ileana Hamburg, der Projektkoordinatorin des IAT, die in Zusammenarbeit mit der Abteilungsleiterin Frau Annegret Schumacher und der Erasmus+ Koordinatorin, Frau Anja Kirch, die Konferenz an unserer Schule organisiert hat.

 

Text: Anja Kirch und Sieglinde Jeske, BTG

Fotos: Jörg Hoffmeister und Sieglinde Jeske, BTG

 

 

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