Gelsenkirchen, 26.11.2014

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Live together"  hatten eingeladen Abteilungsleiterin Anne Schumacher (katholische Religionslehrerin) und Dr. Christian Hellmann (evangelische Religion). Anwesend waren als Gesprächspartner  Frau Judith Neuwald-Tasbach, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen, Frau Kirsten Sowa, Pfarrerin der Ev. Emmaus - Kirchengemeinde und Sprecherin des Interkulturellen Arbeitskreises Gelsenkirchen und Herr Halil Aytuna, Zentrum für Integration und Bildung (Islam). Ebenso saß im Podium Kriminalhauptkommissar Achim Deimann, der die Arbeit der Polizei im interkulturellen Kontext deutlich machte. Moderiert wurde die Veranstaltung durch Bezirksbürgermeister Joachim Gill (Gelsenkirchen-Horst). 

150 Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs ergriffen die Chance, ihre Fragen und ihre Erfahrungen zum Zusammenleben der unterschiedlichen Religionen zu benennen und mitzuteilen. BTG-Berufsschulpfarrerin Heidi Blessenohl: "Schon im Sprachgebrauch sollte jeder diskriminierende Wörter vermeiden." Kirsten Sowa betonte, dass Akzeptanz des Anderen ein Ziel und eine Chance für die Gesellschaft sei - nicht bloß Toleranz, was wörtlich "ertragen" heißt. Halil Aytuna vertrat die Auffassung, wenn man direkten Kontakt zueinander habe, gebe es viele Missverständnisse oder Vorurteile erst gar nicht.  Ein Schüler brachte es auf den Punkt "Wir sind alle Gelsenkirchener!" und erntete hierfür viel Beifall.

Mehr dazu im WAZ-Artikel:

 https://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/ein-besseres-miteinander-podiumsdisskion-in-gelsenkirchen-id10080446.html

Text und Link eingefügt: S. Jeske, BTG

Zum Seitenanfang
JSN Boot template designed by JoomlaShine.com