Diese Frage haben sich die Schüler/-innen des Mathematik-Leistungskurses im Bereich Ingenieurwissenschaften vom Berufskolleg für Technik und Gestaltung der Stadt Gelsenkirchen gestellt.

 

Zehn Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 12 besuchten am 12. Juli 2017 die Universität Duisburg-Essen in Essen und haben sich einen Tag lang angeschaut, wie Uni im Alltag „funktioniert“. Der verantwortliche Lehrer, Herr Lehmich, hat selber dort studiert.

Dank seiner (Orts-)Kenntnisse konnte somit ein aufschlussreicher Einblick ermöglicht werden. 

Neben der Vorlesung „Analysis 2“ haben die Schüler/-innen die naturwissenschaftliche Bibliothek, die Mensa und den Audimax besucht. Die Vorlesung war für alle zunächst ein wenig abschreckend, da doch erheblich intensiverer Unterricht in eineinhalb Stunden gemacht wurde. Die Dozentin hat hauptsächlich monologartig vorgetragen und dies auf einem Tablet festgehalten. Dies wurde dann über einen Beamer auf eine Leinwand projiziert. Das Hauptergebnis der Vorlesung, die „Lagrangeschen Multiplikatoren“, war mit dem Wissensstand aus der Schule nur schwer zu fassen, wenngleich viele vertraute Begrifflichkeiten aus der „Analysis“ zumindest Anhaltspunkte boten.

Anschließend hat der LK die Fakultät für Mathematik samt dem zugehörigen Lernzentrum „LuDi“ besucht. Da die Fakultät für Mathematik ebenso wie der Vorlesungssaal zur „Analysis 2“ nicht auf dem Campusgelände liegt, waren einige Fußmärsche zu bewältigen.

Mit den anderen Studierenden konnten die Schüler/-innen erste Kontakte und Meinungen für sich einholen.

Da die oder der ein oder andere Interesse an einem Mathematik-Studium hat und auch die übrigen Schüler/-innen wissen wollten, wie sich Uni- von Schulalltag unterscheidet, war der Besuch für jeden eine aufschlussreiche Erfahrung.

 

Nick Uszkoreit (Schüler des Technischen Gymnasiums)

auf die Homepage gestellt am 11.11.2017, S. Jeske, BTG

 

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