Habt ihr schon mal an einem Online-Bewerbungsgespräch teilgenommen? Per Internetplattformen wie Zoom soll man sich dabei von seiner besten Seite zeigen. Wie das geht, stellten die Benimmtrainerinnen des Malteser Hilfsdienstes e.V. vor. Organisiert wurde dies für die CI13V1 von Sieglinde Jeske (BTG).    

 

 

Vorbereitung ist alles!

Aktuell fordern viele Großbetriebe, dass Ausbildungsplatz-Bewerber*innen an Online-Bewerbungsgesprächen teilnehmen.

Die Schauspielerin Maria Wolf und die ehrenamtlichen Benimmtrainerinnen der Malteser, Anne Santner und Dorothee Jacobi, zeigten eindrücklich, was man beachten sollte, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Dabei sind schriftlich notierte Fragen von Bewerberinnen und Bewerbern wichtig. Ebenso sind Bildschirmhintergrund, Kleidung sowie Schreibmaterial (auch digital) sowie ein Trinkglas mit Wasser hilfreich. Als technische Ausstattung sind natürlich Laptop oder Tablet besser als ein Smartphone. Das alles am besten mit Headset, um Hintergrundgeräusche auszublenden. Das Gesicht sollte von vorn indirekt beleuchtet werden - etwa mit einem Deckenstrahler, der Licht an eine weiße Zimmerdecke wirft.

 

Im Bild oben: Anne Santner im Gespräch mit einem Schüler. Sichtbar wird hier auch der Unterschied zwischen Smartphone-Benutzung (im Bild links) und des breiteren Bildformats eines Laptop oder Tablets (im Bild rechts).

Anmerkung: Die Lernenden trugen während der Gespräche zwecks Einhaltung von Covid-Hygienemaßnahmen im Klassenraum Masken vor dem Gesicht.

Natürlich sollt ihr in eurem echten Bewerbungsgespräch das Gesicht komplett zeigen, damit Mimik und Gestik vollständig gesehen werden.

Im Bild oben: Dorothee Jacobi

 

Verhalten im Gespräch?

Man sollte sich vorbereiten auf sehr persönliche Fragen, z.B. Ziele, aber auch Stärken und Schwächen des eigenen Charakters. Zeigt, dass ihr den Ausbildungsplatz unbedingt haben wollt, indem ihr euch über die Firma und natürlich den Beruf informiert habt und stellt selbst Fragen. Positiv wirkt, wer sich zu Beginn mit seinem Namen und weitern Daten vorstellt, eine ruhige Ausstrahlung verbreitet, Blickkontakt hält und die Namen der Gesprächspartner*innen im Talk nennt, wenn man sie direkt anspricht.

 

Fazit der Teilnehmenden:

Die anfänglichen Bedenken, sich in so einer Gesprächssituation zu zeigen, verschwanden durch die lockere und freundliche Seminaratmosphäre. Natürlich hatte sich die Teilnehmer verpflichtet, von Ton- und Videoaufzeichnungen abzusehen - schließlich wissen angehende Informationstechnische Assistenten, wie sensibel man mit Daten umgehen sollte.

 

Vielen Dank!
Wir danken den Organisatorinnen Marion Wiemann, Maria Wolf, Anne Santner, Dorothee Jacobi. Außerdem Sabine Krischak und dem Malteser Hilfsdienst e.V., der auch mit finanzieller Unterstützung von Betrieben das Projekt für Schulen möglich macht,  sowie natürlich allen Teilnehmenden.

 

S. Jeske, BTG 09.09.21

 

 

 

 

 

 

 

 

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